Die Geschichte von Holguín

Die Provinzhauptstadt, San Isidoro de Holguín entstand vermutlich 1545. Sie wurde von dem spanischen Kapitän Garcia de Holguín gegründet. König Fernando VII verlieh dem Ort im Jahre 1752 die Stadtrechte.

Heute ist die Provinz durch ein dichtes Straßennetz mit den Häfen Antilla, Nipe, Vita und dem Flughafen „Frank Pais“ verbunden. Am 27. Oktober 1492 entdeckte Christoph Kolumbus die karibische Insel und ankerte mit seinen Karavellen in „Puerto Bariay“ nicht weit vom Strand Guadalavarca. Nach der Überlieferung sagte er: „Das ist das schönste Land, das menschliche Augen gesehen haben.“

Holguín hat heutzutage ungefähr 300.000 Einwohner. Im Zentrum der Stadt liegt der Park Galixto Garcia. Galixto Garcia war ein wichtiger General des Befreiungskampfes gegen die Spanier. Er kam aus Holguín. Um den Park befinden sich Kaufhäuser, Warenhäuser, Intershops, die Gemäldegalerie „Moncada“, die größte Bibliothek der Stadt, das Kulturhaus, das Troba-Haus (hier werden volkstümliche Lieder gesungen), das Theater „Eddy Suñol“, das Marti Kino, das Provinzmuseum der Geschichte „La Periquera“ und die Bayado-Galerie, wo Kunstgegenstände zu sehen und zu kaufen sind. Aber man kann am Park auch die größte Buchhandlung der Stadt finden. Man nennt Holguín daher auch „Stadt der Parks“. Es liegen nämlich mehrere Parks in der Stadtmitte.

Nicht weit vom Zentrum finden wird den Kreuzberg (Loma de la Cruz). Eine lange Treppe führt den Besucher mit ungefähr 458 Stufen auf den Hügel.

Man kann in Holguín viele andere wichtige und schöne Plätze besuchen zum Beispiel „El Mirador de Mayabe“. Hier ist ein Erholungszentrum mit Schwimmbad, Bar, Restaurant und Unterkünften. Es liegt nicht weit von der Stadt.

Aber zu besuchen und zu bewundern sind auch das Museum der Naturwissenschaften (hier findet man eine große Kollektion von Schnecken und Tieren der Wasser- und Tierwelt), die Kathedrale von „San Isidoro“ und die Kirche von „San Jose“. Dort hängt eine große Uhr, die im Jahre 1928 aus Deutschland hierher gebracht wurde.

In der Stadt gibt es zwei wichtige Hotels: Das Hotel Pernik mit 202 Zimmern, Klimaanlage, Bar, Restaurant, Schwimmbad und die Villa „El Bosque“ mit 69 Zimmern mit Klimaanlage, Bar, Disco, Schwimmbad etc. Weiterhin gibt es die Pension „Xiomara“ in dem schönen Stadtteil Peralta.

In der Stadt gibt es auch viele andere Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Haus von Galixto Garcia in der Miro-Straße oder das älteste Haus der Stadt in der Morales-Lemus-Straße sowie der Platz der Revolution und viele andere.

Das schöne Wetter und die anderen Attraktionen laden zu jeder Zeit zu einem Besuch in Holguín ein.

© Laura Anido Serrano, 1999

  • Letzte Änderung: 28. Oktober 2007 .